Seit 2005 sind wir durch den Kampfmittelräumdienst der Freien und Hansestadt Hamburg für das systematische Absuchen/Freilegen von Kampfmitteln auf Wasserflächen zugelassen.
Die Aufgabe
Ob „mobil“ oder von einem unserer Kran- und Arbeitsschiffe, unsere Tauchergruppen arbeiten grundsätzlich nach den Vorgaben der DGUV 40 (vormals BGV-C23). Unsere besonders leichten ALU-Tauchcontainer können modular auf jedem unserer Arbeitsschiffe oder mobil auf einem Anhänger eingesetzt werden und sind mit modernster Technik ausgestattet.
Fest installierte, moderne Versorgungspaneele mit Tauchertelefon, permanenter Videoüberwachung und Pneumo-Tiefenmessung ermöglichen dabei ein sicheres Arbeiten auf dem aktuellen Stand der Technik.
Kein Ende in Sicht
Obwohl bereits seit über 25 Jahren eine systematische Kampfmittelsuche und -beseitigung durchgeführt wird und die Ergebnisse in einem besonderen Kataster erfasst werden, ist auch heutzutage noch bei fast jedem Bauvorhaben mit Eingriffen in den Baugrund eine vorlaufende Kampfmitteluntersuchung und
-freigabe erforderlich.
Für diese Aufgabe sind wir, soweit es sich um Bauwerke am oder im Wasser handelt, sehr gut ausgerüstet und ausgebildet. Wir erreichen die kleinsten Kanäle mit unseren Arbeitsschiffen und heben größeren „Zivilschrott“ bis zu gesunkenen Schuten mit unseren Schwimmkranen. Moderne Sonden- und Spültechniken ermöglichen dem Taucher eine effiziente Arbeitsweise unter Wasser.